Jusos Lichtenberg

Mobilität

Mobilität ist auch in Lichtenberg nicht nur eine Frage des Klimaschutzes, sondern auch der sozialen Teilhabe!

Dem Fahrrad die Fläche, die ihm zusteht

Die meisten Menschen in Lichtenberg und Berlin besitzen kein Auto, junge Menschen erst recht nicht. Sie fahren mit ÖPNV und Rad zu Schule, Uni oder Arbeitsplatz. Das müssen wir auch bei unseren Platzverhältnissen berücksichtigen, die sich – historisch bedingt – zu sehr auf das Auto als den einzigen Verkehr auf der Straße fokussiert haben.

Niemand darf Angst haben, mit dem Fahrrad  von LKWs zu dicht überholt zu werden, dafür bedarf es bauliche Maßnahmen. Wir finden, Pop Up Bike Lanes sind ein gutes Mittel, um neue Infrastruktur agil zu planen und gegebenenfalls nachzujustieren, bis eine Verstetigung erfolgt. Anton Heinecke will sich dafür in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einsetzen.

In aller Kürze – so wollen wir den Radverkehr auf die Überholspur bringen:

  • Einen Radverkehrsplan 2030 für Lichtenberg erstellen lassen
  • Fahrradverkehr als gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer anerkennen
  • Konsequenter Ausbau von Fahrradwegen/Fahrradstraßen auf Haupt- und Nebenstraßen
  • Sichere und schnelle Radwege ermöglichen
  • gesicherte Abstellmöglichkeiten an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen schaffen

 

Den öffentlichen Nahverkehr noch näher machen

In Lichtenberg haben wir das Glück, mit einem dichten Straßenbahn-Netz viele Orte Berlins schnell erreichen zu können. Neue Siedlungen, wie beispielsweise in Karlshorst, müssen besser an den Bus angebunden werden. Wir wollen, dass neue Quartiere konsequent von Anfang an so geplant werden, dass bestehende Tram- und Bus-Linien dort weitergeführt werden können.

Um schnell in der Innenstadt zu sein, wollen wir die U-Bahn-Verlängerung! Kevin Einenkel will dafür in der BVV kämpfen.

Die A100 stoppen

Unser Ziel sind mehr autofreie Bereiche im Kiez. Generell soll für Gebiete mit wenig öffentlichen Spielflächen geprüft werden, an einem bestimmten Wochenendtag, z.B. jedem 1. Sonntag im Monat, geeignete Straßen in temporäre Spielstraßen umzuwandeln. Wir begrüßen die Entscheidung der SPD Berlin, zum Weiterbau des 17. Bauabschnitt der A100 eine Bürger*innenbeteiligung durchzuführen. In diesem Rahmen werden wir bei den Bürger*innen für einen Stopp des Weiterbaus werben.

Junge Sozialisten in der SPD