Jusos Lichtenberg

AusBildung

 

Kernziel der sozialdemokratischen Politik ist es, Menschen eine sinnvolle Tätigkeit zu geben mit einem Lohn, der Respekt vor ihrer Leistung zeigt.

Das beginnt nach der Schule, muss aber auch neue Lebensentwürfe und berufliche Umorientierungen ermöglichen. Seit der letzten Wahl haben wir die Jugendberufsagentur wie angekündigt zu einem Erfolg für Lichtenberg gemacht. Dies ist dadurch gelungen, Schnittstellenprojekte zwischen der bezirklichen Wirtschaft sowie Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschaffen zu haben und so die berufliche Orientierung zu verbessern. Gerade und trotz der Corona-Krise haben wir es geschafft mit den Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt und sozialdemokratischer Politik im Bezirk, Ausbildungsplätze zu sichern und zu schaffen. Zusätzlich haben wir das bezirkliche „Bündnis für Wirtschaft und Arbeit“ ausgeweitet und dabei wie geplant das Thema Inklusion auf dem Arbeitsmarkt berücksichtigt, in dem wir Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen – insbesondere im öffentlichen Sektor und bei Firmen, die öffentliche Aufträge bekommen – erhalten und geschaffen haben. Denn es ist uns wichtig, Angebote dort zu machen, wo Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenarbeiten. Unternehmen, die genau wie wir auf das Thema Inklusion setzen und sich für Menschen mit Behinderung einsetzen, wollen wir besonders unterstützen. Wir haben uns deshalb für Integrationsprojekte eingesetzt, die mit entsprechenden Förderungen Arbeitsplätze für Personengruppen schaffen, die aus verschiedenen Gründen derzeit auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum Chancen haben.

Für die Stärkung von nachhaltiger und fairer Arbeit mit Tarifbindung in Lichtenberg haben wir eine Beauftragte für gute Arbeit im Bezirksamt eingestellt. Durch Beratungen und Vernetzungen werden Arbeitnehmer*innen gestärkt und Unternehmen sowie Betriebe gefördert, die sich für ihre Belegschaft einsetzen. Familienfreundlichkeit und Gerechtigkeit sollen sich stärker und in allen Unternehmen hier in Lichtenberg widerspiegeln.

In Strukturen illegaler Arbeit werden Beschäftigte ohne Arbeitsschutz ausgebeutet. Daher soll auf Landesebene eine Ombudsstelle zur Bekämpfung illegaler Arbeit eingesetzt werden, die eine vertraulich behandelte Anzeige ohne Selbstanzeige ermöglicht. Die Ombudsstelle soll Monitoring der Betriebe im Bezirk durchführen und mit einem Informationsangebot proaktiv den Beschäftigten zur Verfügung und zur Seite stehen.

Wir wollen die Krisen zum Hebel für den gesellschaftlichen Wandel und zum Beschleuniger von Innovationen machen. So zeichnen wir bis 2025 und darüber hinaus ganzheitliche Wege für ein erfülltes Leben frei von Existenzängsten auf. Dabei sind die Grundbedürfnisse nach Sinngebung, Nahrung, Wohnung, freier Bildung, Mobilität und Energie für uns zentral. Unser Weg soll auch die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung einbeziehen. Die Nachhaltigkeitsziele sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, welche weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Hierbei ist unser Anspruch die vielschichtigen Interessen aller Gruppen in Lichtenberg gleichermaßen zu berücksichtigen.

Wenn wir Unternehmen fördern und unterstützen, deren Belegschaft sich aus den Bewohner*innen Lichtenbergs zusammensetzt, fördern wir auch kurze Arbeitswege und somit eine nachhaltige Arbeitswegstruktur. Generell sollen Neuansiedlungen und Neubauten von Gewerbeflächen so angelegt werden, dass der Arbeitsweg vor allem per ÖPNV oder Fahrrad bzw. zu Fuß zurückgelegt werden kann. Generell werden wir uns weiter für Neuansiedlungen von Gewerbe in Lichtenberg einsetzen, diese mit Gebäuden und mit ökologischen und nachhaltigen Kriterien. Dazu sollen vor allem die vorhandenen brachliegenden oder schlecht genutzten Gewerbe- und Industrieflächen genutzt werden.

Junge Sozialisten in der SPD