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	<title>Jusos-Lichtenberg &#187; Stille Helden</title>
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	<description>Arbeitsgemeinschaft der Jusos in der SPD-Lichtenberg</description>
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		<title>Stille Helden</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 21:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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Wenn jetzt aufgefordert werden würde, sich einen Held vorzustellen, dann könnte an einen Comicheld aus der Kindheit gedacht werden. Es könnte aber auch an einen Held gedacht werden, der in der Presse stand und viel Gutes getan hat. Überdies könnte es eventuell ein tragischer Held aus der Literatur sein. Höchstwahrscheinlich würde dies ein bekannter Held [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2009/10/img_1710-300x200.jpg" alt="" title="Stille Helden" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-875" /></a></p>
<p>Wenn jetzt aufgefordert werden würde, sich einen Held vorzustellen, dann könnte an einen Comicheld aus der Kindheit gedacht werden. Es könnte aber auch an einen Held gedacht werden, der in der Presse stand und viel Gutes getan hat. Überdies könnte es eventuell ein tragischer Held aus der Literatur sein. Höchstwahrscheinlich würde dies ein bekannter Held sein. Jedoch gab es auch Helden, welche eher im Hintergrund agierten und große Taten im Stillen vollbrachten. Sie retteten mit ihren Taten viele Menschleben. Einige dieser Helden haben wir Jusos-Lichtenberg am Freitagabend kennengelernt. Wir besuchten, beim passenden kühlen herbstlichen Regenwetter, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt in den Hackeschen Höfen. Dort befindet sich eine Ausstellung zu einer bewegenden Geschichte.</p>
<p><span id="more-874"></span></p>
<p><a href="http://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2009/10/img_1707.jpg"><img src="http://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2009/10/img_1707-300x200.jpg" alt="" title="Blindenwerkstatt Otto Weidt" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-876" /></a><</p>
<p>Diese Geschichte erzählt von der Blindenwerkstatt Otto Weidt, welche zu Zeiten des 2. Weltkrieges Besen und Bürsten herstellte. Doch diese Werkstatt tat mehr als nur diese Herstellung. Otto Weidt beschäftigte hauptsächliche blinde und gehörlose Juden und gab diesen so die Möglichkeit für ein sinnvolles Leben zu Zeiten, als Juden ein armseliges Leben zugeteilt wurde. In einem Deutschland, welches die Juden nicht achtete, sie verfolgte, quälte und tötete.<br />
Die Ausstellung erzählt dabei von den unterschiedlichsten Lebensgeschichten, welche sich alle auf Otto Weidts Bemühungen zurückführen lassen. Diese Bemühungen bezogen sich dabei darauf, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. Er ging sogar so weit, für einige von ihnen Verstecke zu suchen und neu zu erschaffen. Eines dieser Verstecke befindet sich im Originalzustand in der Blindenwerkstatt. Diesen Raum umgibt heute noch die spürbare Geschichte.<br />
Wir Jusos empfanden diesen Abend als sehr bewegen und interessant und er stimmte uns auf folgende Arbeit ein: Auch in Hohenschönhausen gab es solche stille Helden, welche jüdische Mitmenschen versteckten und somit vor dem Tod bewahrten. Wir Jusos wollen uns dafür einsetzen, dass diese Geschichten und diese Helden bekannt werden. Dabei brauche wir Hilfe, jede und jeder die/der sich für ein solches Thema interessiert, wird dankend für diese Hilfe bei uns begrüßt. Diese Helden dürfen nicht vergessen werden, auch wenn sie damals still halfen, wollen wir an sie gebührend  denken.</p>
<p><a href="http://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2009/10/img_1700.jpg"><img src="http://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2009/10/img_1700-300x200.jpg" alt="" title="Jusos bei der Ausstellung " width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-877" /></a></p>
<p>Fotos und Bericht: Kevin Hönicke</p>
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