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Still loving feminism!

Der 8. März steht seit über 100 Jahren für den Kampf für Gleichstellung: Für rechtliche Gleichberechtigung, für Repräsentation von Frauen*, für ein selbstbestimmtes leben, für wirtschaftliche Chancengleichheit, für körperliche Unversehrtheit, für Solidarität unter Frauen* weltweit und für sexuelle Selbstbestimmung. Der 8. März war nie leise, er wurde mit der Zeit nur entpolitisiert. Es lief darauf hinaus, dass man auf einem Marktplatz stand und Rosen verteilte. Kaum politische Forderung, kaum progressives Auftreten.

Gerade deshalb war es das Ziel des Bündnisses zum Frauen*kampftag, diesen Tag wieder zu politisieren – auf die Straße zu gehen, laut zu sein und zu zeigen: Wir sind viele! Und wir geben uns mit dem kleinen Stück vom Kuchen nicht zufrieden!

Frauenkampftag 1Zum ersten Mal wurde der Frauen*kampftag explizit als Kampftag benannt, denn Frauen*rechte wurden selten leise und im stillen Kämmerlein erkämpft. Gleichzeitig wurden explizit Frauen*, also alle Personen, die sich als Frauen* fühlen, mit angesprochen. Er sollte eine neue feministische Offensive werden.

Schon im Vorfeld der Demo gab es viele Info-Veranstaltungen, Diskussionen, Lesungen, Aktionen und Treffen, um auf diesen Tag hinzuweisen und die Themen Gleichstellung, Antisexismus und LGBTIQ*-Phobien wieder in den Fokus zu rücken. Auch die Jusos Berlin veranstalteten eine Woche vor dem Frauen*kampftag einen Workshoptag, bei dem drei verschiedene Themen bearbeitet wurden: Die Workshops “Gender und Popmusik”, “die Rolle der Frau* im Iran” und “Let`s talk about sex” boten für alle Interessierten ein breites Spektrum an feministischen Diskussionen.

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