Schlagwort-Archiv: Bündnis für Demokratie und Toleranz

Aufruf: Rassist_innenaufmarsch verhindern 2.0 – Gemeinsam gegen Rassismus demonstrieren

Liebe Jusos, Liebe Interessierte, Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,
als Mitglied des Bündnis für Demokratie und Toleranz möchte ich den Aufruf zur Demo am 20.01.2015 bewerben.
Wieder einmal gilt es in Hohenschönhausen den Rassismus nicht die Straße und die Wohnviertel zu überlassen. Es ist wieder eine Rassistinnen- und Rassistenaufmarsch geplant, welcher nicht unbeantwortet bleiben soll. Daher treffen wir uns am 20.10.2015 – 18.00 Uhr
Egon-Erwin-Kisch-Str. (Vor dem Bürgeramt, Nähe S-Bhf. Hohenschönhausen)
Daher kommt bitte am 20.01.2015 um 18 Uhr nach Hohenschönhausen,
Den ausführlichen Aufruf des Bündnisses findet ihr unten!
Euer Kevin

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Demonstration „Refugees Welcome – Gemeinsam gegen Rassismus.“

Zur folgender antifaschistischen Demonstration ruft das Bündnis für Demokratie und Toleranz in Lichtenberg auf:
Demonstration „Refugees Welcome – Gemeinsam gegen Rassismus.“
13. Januar 2015 – 18:00 Uhr – Egon-Erwin-Kisch-Str. (Vor dem Bürgeramt, Nähe S-Bhf. Hohenschönhausen) 
Seit Dezember 2014 marschieren Neonazis regelmäßig durch Hohenschönhausen. Zuerst protestierten sie gegen die geplante Eröffnung eines Containerlagers für geflüchtete Menschen im Dorf Falkenberg. Jetzt richten sie sich auch gegen die Einrichtung einer Notunterkunft im Ortsteil Neu-Hohenschönhausen. Die Proteste werden immer von der gleichen NPD-nahen Neonazi-Struktur getragen. Es droht die Gefahr, dass sich in Hohenschönhausen ein neuer Anlaufpunkt für gewaltbereite und aktionsorientierte Neonazis entwickelt.
Doch wir wollen den Faschos die braune Suppe versalzen. Am 13.1. gibt es eine antifaschistische Demonstration durch Hohenschönhausen. Wir überlassen den Neonazis nicht die Straßen. Deshalb unterstützt den antifaschistischen Protest!
Achtung: Laut Polizei haben die Rassist_innen für diesen Dienstag bereits eine Veranstaltung angemeldet. Mit unserer Demonstration kann dieser Aufmarsch verhindert werden. Deshalb kommt alle.

Der Weitlingkiez ist bunt und zeigt sich offen für kulturelle Vielfalt

Am 14.06. lud das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz zum Pressegespräch. Eingeladen waren der Bezirksbürgermeister Andreas Geisel und die mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (mbr). Vertreten wurde das Bündnis durch Kevin Hönicke und Grund der Einladung zum Pressegespräch war, dass seit über einem Jahr einen Ladengeschäft in der Lückstraße 58 durch Rechte besetzt ist. Im März 2011 hat sich der Deckverein „Sozial engagiert in Berlin e.V.“ in den Laden eingemietet. Der Vermieter dachte, dass sich ein sozial interessierter Verein bei ihm eingemietet hatte und er war froh, dass er seinen Laden sogar für einen guten Zweck vermieten konnte. Doch dem war nicht so. Einer der Vorsitzenden des Vereins ist Sebastian T. und er ist Mitglied im Landesvorstand der NPD-Berlin. Als der Vermieter mitbekam, wer da seine Räume nutzt, kündigte er sofort den Mietvertrag. Doch der Verein zog bis heute, und mittlerweile fast ein Jahr nach der Kündigung, nicht aus. Die Räumungsklage liegt dem Gericht vor! Ausführliche Informationen rund um die Lückstraße sind in dem Artikel aus der Motiv Rechts 3 zu entnehmen. Er ist hier zu finden. Lückstraße 58 in der Motiv Rechts 3.

Die mobile Beratung gegen Rechts  stellte eindeutig fest, dass durch den Laden nur in Form von Beschmierungen aktiv in den Kiez gewirkt wird. Auch Vorfälle wie Bedrohungen und Beschimpfungen, die mit Gästen des Ladens in Verbindung gebracht werden, können benannt werden. Es handelt sich aber nicht um ein sogenanntes „Jugendzentrum der Rechten“ und es findet kein öffentliches Werben durch diesen Laden statt. In Gegenteil, der Laden ist verschlossen und man kann von außen nicht in den Laden schauen. „Die Rechten verstecken sich in diesem Laden!“

Auch durch Berichten des Kant-Gymnsaiums, welches direkt neben dem Laden in der Lückstraß 58 liegt, wird deutlich, dass sich keiner der Schülerinnen und Schüler durch den Laden angeworben fühlt und alle Mitglieder des Kant-Gymnasiums diesen Laden ablehnen. Gerade als Schule ohne Rassismus arbeitet das Kant-Gymnasium aktiv gegen solche Strukturen und die Schülerschaft ist im Sinne der Aufklärung sehr aktiv. An der Schule hat sich ein Bündnis bestehen aus Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und der Elternschaft gegründet, welches informiert und Aufklärung betreibt.

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