Jusos besuchen Ausstellung „Berliner Tatorte“

Am Mittwoch besuchten die Jusos Lichtenberg die Ausstellung „Berliner Tatorte“, ausgestellt in der KULTschule in der Sewanstraße und organisiert von ReachOut, einer Berliner Opferberatung gegen rechte Gewalt. Dank einer fachkundigen Einführung konnten wir einen Einblick in den Umgang und die Aufarbeitung rechtsextremer Gewalttaten aus der Perspektive der Opfer erhalten. Wir hoffen, dass es bald wieder einmal die Möglichkeiten geben wird, diese Dokumentation zu besuchen.
Zu unserem Besuch am vergangen Mittwoch hier ein kurzer Bericht:

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Bunt statt Braun – Keine Nazis in Lichtenberg

Aufruf zur Kundgebung am 15. November 12.00 Uhr vor dem Deutsch-Russischen Museum Karlshorst, Zwieseler Str. 4.

Im vergangenen Jahr waren anlässlich des Volkstrauertages rechte Gruppierungen vor dem Deutsch-Russischen Museum aufmarschiert. Dieses Jahr wollen wir zeigen, dass es in Lichtenberg keinen Raum für Rechtsradikale gibt, und laden alle Bürgerinnen und Bürger, die ein Zeichen gegen rechte Gewalt setzen wollen, ein, die Ausstellung zu besuchen und an den Kundgebungen teilzunehmen.

Jusos

Stefan Unger

„Berliner Tatorte“ – Dokumente rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Seit 2002 dokumentiert ReachOut, die Berliner Opferberatungsstelle, gewalttätige Angriffe mit rechtem, rassistischem und antisemitischem Hintergrund in einer berlinweiten Chronik. Später entstand die Idee, die Chronik als Ausstellung aufzubauen. Die Jusos sowie die Abteilungen 5 Friedrichsfelde und 1 Neu-Hohenschönhausen wollen gemeinsam diese Ausstellung, die nur noch wenige Tage gezeigt wird, besuchen. Begleitet und geführt wird unser Besuch durch eine Mitarbeiterin von „ReachOut“.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 12. November um 18 Uhr im Soziokulturellem Zentrum KULTschule (Sewanstraße 43, 10319 Berlin)
(Buslinien 194 bis Michiganseestr./ 396 bis Wöhnichstr./ 296 und 396 bis Balatonstr., S 3 bis Betriebsbahnhof Rummelsburg)

Der Besuch der Ausstellung dauert ungefähr eine Stunde, so dass eine Teilnahme an den Veranstaltungen in den Abteilungen 4 und 6 im Anschluss noch möglich ist.

***NEU*** Kein Verkauf von Thor Steinar Kleidungsstücken im Ring- und Lindencenter

Die Jusos-Lichtenberg stellen sich offen gegen den Verkauf von Thor Steinar Kleidungsstücken im Lichtenberger Ring-Center sowie im Lindencenter. Das Geschäft Doorbreaker verkauft, wie kürzlich bekannt geworden, die rechtsextreme Marke Thor Steinar in seinen Verkaufsräumen. Auf der Internetseite von Doorbreaker wird Thor Steinar als Bezugsquelle beworben. Auch Thor Steinar verweist seinerseits auf das Ladengeschäft im Ringcenter. Die Kleidungsmarke ist bei Rechtsextremen sehr beliebt und dient als Erkennungssymbol innerhalb der rechtsextremen Szene.

„Wir dulden es nicht, dass in Lichtenberg ganz offen rechtsextreme Marken an Neonazis verkauft werden und fordern das Centermanagement des Ring-Centers auf, den Verkauf unverzüglich zu unterbinden“, so Anne Meyer, Vorsitzende der Jusos-Lichtenberg. Die Jusos-Lichtenberg, Jugendorganisation der SPD, verlangen notfalls, Doorbreaker den Mietvertrag zu kündigen. „Wer Thor Steinar verkauft, leistet den Rechtsextremen Vorschub!“ so Stefan Unger, ebenfalls Vorsitzender der Jusos-Lichtenberg.

Die Kleidungsmarke Thor Steinar wurde 2002 in Königs Wusterhausen gegründet und wird vom Brandenburger Verfassungsschutz beobachtet. Thor Steinar ist in der militanten rechtsextremen Szene weit verbreitet und dient als Erkennungsmarke. Außerdem gibt es zahlreiche Belege, dass in der Firma selbst Neonazis arbeiten und Kontakte zur rechtsextremen Szene gepflegt werden, auch wenn deren Besitzer dies abstreiten. So wechselte Thor Steinar 2004 sein ursprüngliches Logo, nachdem ein Gericht feststellte, dass es der Todesrune und Wolfsangel ähnelte. Diese wurden während des Dritten Reiches unter Anderem von der Waffen-SS genutzt.

Anne Meyer und Stefan Unger

Neuer Sitzungstermin

Die Jusos Lichtenberg haben bei ihrem letzten Treffen den 4. Mittwoch im Monat zum neuen, ständigen Sitzungstermin gemacht. Die nächste regelmäßige Sitzung findet daher am Mittwoch, dem 26. November 2008, um 18:30 im Kreisbüro statt. Da der 4. Mittwoch im Dezember durch Zufall der 24. ist, werden wir uns für diesen Monat natürlich noch eine Alternative überlegen.

Stefan Unger

Der Baader-Meinhof-Komplex am Sonntag, 28. September

Liebe Jusos und Interessierte,

Wir wollen heute Abend gemeinsam den Film „Der Baader-Meinhof-Komplex“ schauen. Viel ist gesagt und geschrieben worden, und nun werden wir uns unsere eigene Meinung bilden.
Dazu treffen sich alle Interessierten heute Abend, 19:30 vor dem Kino Cubix am Alexanderplatz.
Diese Info kommt sehr kurzfristig, ging aber bereits schon durch den Email-Verteiler.

Stefan Unger

Arbeitsgemeinschaft der Jusos in der SPD-Lichtenberg