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	<title>Jusos-Lichtenberg</title>
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	<description>Arbeitsgemeinschaft der Jusos in der SPD-Lichtenberg</description>
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		<title>Aufruf zur Gegenkundgebung zum NPD-Parteitag &#8211; Auf zum Mandrellaplatz</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gegenkundgebung]]></category>
		<category><![CDATA[NPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Hiermit möchten wir den Aufruf der Jusos Treptow-Köpenick und des Berliner VVN-BdA  unterstützen und morgen zur Gegenkundgebung zum NPD-Parteitag auf den Madrellaplatz um 11 Uhr aufrufen. Es ist wieder einmal wichtig deutlich zu machen, dass wir diese deomkratiefeindliche und menschenverachtende Partei nicht dulden. Auch wollen wir nicht zulassen, dass sie ungestötrt ihre Propaganda in unserer Stadt kund tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hiermit möchten wir den Aufruf der <a href="http://jetzt.jusos-tk.de/2012/02/03/auf-zum-mandrellaplatz-%E2%80%93-npd-landesparteitag-storen/">Jusos Treptow-Köpenick </a>und des <a href="http://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2012/02/2012-02-03-PM-Berliner-VVN-BdA_-Landesparteitag-der-Berliner-NPD-Rückzug-in-Parteizentrale-nach-Köpenick-erzwungen1.pdf">Berliner VVN-BdA</a>  unterstützen und morgen zur Gegenkundgebung zum NPD-Parteitag auf den Madrellaplatz um 11 Uhr aufrufen.<br />
Es ist wieder einmal wichtig deutlich zu machen, dass wir diese deomkratiefeindliche und menschenverachtende Partei nicht dulden. Auch wollen wir nicht zulassen, dass sie ungestötrt ihre Propaganda in unserer Stadt kund tun kann. Auf ihrem Parteitag wird die NPD einen neuen Landesvorsitzenden wählen und es zeichnet sich ab, dass hierbei Sebastian Schmidtke zum neuen Vorsitzenden gewählt wird. Dieser steht ein für eine radikalisierung der Partei und ist Anmelder von vielen vergangenen Demonstrationen.</p>
<p><span id="more-1358"></span></p>
<p>Also kommt am <strong>03.02.2012 </strong>um <strong>11 Uhr </strong>zum <strong>Mandrellaplatz in Köpenick</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier eine aktuelle Einschätzung der Mobilen Beratung gegen Rechts zum Parteitag:</span></p>
<p>&#8220;Am Samstag, dem 04.02.2012 wird die Berliner NPD einen Landesparteitag in der NPD-Parteizentrale in der Seelenbinderstr. 42 in Köpenick durchführen. Zu diesem Parteitag sind einige dutzend Teilnehmende zu erwarten. Von einer Aktion, die in irgendeiner Weise öffentlichen Charakter hat, ist im Zusammenhang mit dem Parteitag bisher nichts bekannt.<br />
Der Berliner VVN-BdA ruft aufgrund des Parteitages zu einer Gegenkundgebung auf dem Mandrellaplatz in Köpenick für die Zeit von 11.00 bis 14.00 Uhr auf.  Im Haus der Jugend Köpenick, Seelenbinderstr. 54, wird zeitgleich der Film „Ausgeweidet – ein Kurzfilm über ein braunes Schöneweide im Jahr 2039“ gezeigt.</p>
<p>Auf dem Parteitag wird Sebastian Schmidtke, bisheriger stellvertretender NPD-Landesvorsitzender für das Amt des  Landesvorsitzenden kandidieren. Sebastian Schmidtke ist seit langen Jahren in der rechtsextremen Szene aktiv<br />
und fungierte zuletzt mehrmals als Anmelder rechtsextremer Aufmärsche in Berlin. Seine Erfolgsaussichten können als gut bezeichnet werden. Die NPD-Berlin würde mit seiner Wahl einen noch engeren Schulterschluss mit den so genannten Freien Kräften, dem gewaltbereiten und aktionsorientierten Teil der Berliner Neo-Nazi-Szene vollziehen.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Juso-Sitzung am 25.01.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 21:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Jusos, liebe Interessierte, hiermit möchten wir euch recht herzlich zur nächsten Sitzung am Mittwoch, 25. Januar 18:30 Uhr ins Kreisbüro (Rathausstraße 6) einladen. Anbei findet sich ein Vorschlag zur Tagesordnung. Da im Februar Wahlen anstehen, werden wir uns diesmal zentral mit dem Thema &#8220;Zukunft der Jusos Lichtenberg&#8221; beschäftigen. 1. Begrüßung 2. Aktuelle politische Lage 3. Arbeitsprogramm und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jusos, liebe Interessierte,</p>
<p>hiermit möchten wir euch recht herzlich zur nächsten Sitzung am Mittwoch, 25. Januar 18:30 Uhr ins Kreisbüro (Rathausstraße 6) einladen.</p>
<p>Anbei findet sich ein Vorschlag zur Tagesordnung. Da im Februar Wahlen anstehen, werden wir uns diesmal zentral mit dem Thema &#8220;Zukunft der Jusos Lichtenberg&#8221; beschäftigen.</p>
<p><span id="more-1351"></span></p>
<p>1. Begrüßung</p>
<p>2. Aktuelle politische Lage</p>
<p>3. Arbeitsprogramm und Zukunft der Jusos Lichtenberg</p>
<p style="padding-left: 30px;">a. Arbeitspapier</p>
<p>4. Anträge</p>
<p style="padding-left: 30px;">a.Arbeitslosenversicherung</p>
<p>5. Berichte</p>
<p>6. Termine</p>
<p>7. Sonstiges</p>
<p>Wir freuen uns, wenn ihr die Zeit findet und an unserer Sitzung teilnehmt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Keine Wölfe im Schafspelz in Lichtenberg</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 19:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[BVV-Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Wölfe im Schafspelz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der konsequente Einsatz gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Strukturen in Lichtenberg wird durch die Jusos-Lichtenberg in Form einzelner Bezirksverordnete in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg fortgesetzt. Im Dezember erfragten wir, ob dem Bezirksamt bekannt sei, dass in Hohenschönhausen ein bei Neonazis beliebter Versandhandel seinen Sitz hat. Der Vermieter der Räume reagierte hierbei schnell und kündigte dem Mieter umgehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der konsequente Einsatz gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Strukturen in Lichtenberg wird durch die Jusos-Lichtenberg in Form einzelner Bezirksverordnete in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg fortgesetzt. Im Dezember erfragten wir, ob dem Bezirksamt bekannt sei, dass in Hohenschönhausen ein bei Neonazis beliebter Versandhandel seinen Sitz hat. Der Vermieter der Räume reagierte hierbei schnell und kündigte dem Mieter umgehen. Die Räume des Versandhandels Reconquista wurden von der Polizei durchsucht. Die Firma vertreibt unter anderem T-Shirts mit dem Aufdruck „Killer-Döner nach Thüringer Art“. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Die Kündigung wurde zum 31.12.2011 ausgesprochen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-1332"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der Tatsache, dass in der der Lückstraße 58 trotz ausgesprochener Kündigung der von bekannten Rechtsextremen gegründete Verein „Sozial engagiert in Berlin e.V.“ noch immer nicht aus den Räumlichkeiten ausgezogen ist, wollten wir auch hier in der Bezirksverordnetenversammlung dieses Thema in der Öffentlichkeit behandeln. Der Vermieter der Räumlichkeiten in der Lückstraße vermutete ursprünglich ein unter diesem Namen tätigen sozial engagierten Verein. Nachdem bekannt wurde, dass die Mitglieder und Sympathisanten des Vereines überwiegend aus dem rechtsextremen Spektrum kommen, kündigte er umgehend den Mietvertrag. Trotz mehrfacher Aufforderung sind die Mieter bis heute nicht ausgezogen. Vor kurzem wurde die Räumungsklage vor Gericht eingereicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bezirk Lichtenberg gründete im Jahre 2008 einen runden Tisch zur Verhinderung rechtsextremistischer Handelsunternehmen. In der Bezirksverordnetenversammlung im Januar erfragte die SPD-Fraktion, ob aufgrund der aktuellen Situationen, dieser wieder tagen könnte, damit Vermieter von Wohnungen für dieses Thema sensibilisiert werden. Hierbei wird nun aber eher das im Bezirk entstandende Netzwerk in Lichtenberg aktiv sein und sich mit dem Vermeiter solidarisieren. Der Bezirksbürgermeister Andreas Geisel kündigte hierbei ein baldiges Pressegespräch an.</p>
<p style="text-align: justify;">Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass das zivile Engagement in Lichtenberg großartig ist. Im Kampf gegen Rechts arbeiten viele  unterschiedliche Vertreter zusammen. Auch wir Jusos werden uns weiter für einen toleranten und kulturell offenen Bezirk einsetzen. Sei es in den Parlamenten, im Bündnis für Demokratie und Toleranz oder mit anderen aktiven Vereinen und Institutionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kevin Hönicke – stellvertretender Juso-Vorsitzender</p>
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		<title>Die besten Wünsche für das Jahr 2012</title>
		<link>http://jusos-lichtenberg.de/allgemein/die-besten-wunsche-fur-das-jahr-2012</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 23:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Geisel]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirkshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresarbeitsplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun befinden wir uns im Jahr 2012. Laut den Mayas geht am Ende diesen Jahres die Erde unter. Da wir daran nicht glauben, werden wir auch dieses Jahr unsere Ernergie darauf verwenden, zukunftsorientierte Politik für den Bezirk und vor allem für die jungen Menschen zu gestalten. 2012 wird kein einfaches Jahr für den Bezirk Lichtenberg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun befinden wir uns im Jahr 2012. Laut den Mayas geht am Ende diesen Jahres die Erde unter. Da wir daran nicht glauben, werden wir auch dieses Jahr unsere Ernergie darauf verwenden, zukunftsorientierte Politik für den Bezirk und vor allem für die jungen Menschen zu gestalten. 2012 wird kein einfaches Jahr für den Bezirk Lichtenberg werden. In den kommenden Monaten wird der Lichtenberger Haushalt in der Bezirksverordnetenversammlung beraten. Der Bezirk muss aufgrund der Haushaltslage sparen, die Frage ist nur an welchen Stellen? Wir als Jusos werden diesen Prozess begleiten und darauf achten, dass nicht an den falschen Stellen gesparrt wird. Wir werden uns dafür einsetzen, dass es zu gerechten und vor allem vertretbaren Einsparungen kommt. Wir setzen hierbei selbstverständlich Vertrauen in die Vorschläge, die der sozialdemokratische Bezirksbürgermeister <a href="http://andreas-geisel.de/">Andreas Geisel </a>in der nächsten Zeit vorlegen wird. Für uns wird wichtig sein, dass wir mit Verantwortung vor zukünftigen Generationen Einsparungen tätigen müssen, aber diese nicht zum Nachteil für die kommenden Generationen werden dürfen.</p>
<p><span id="more-1301"></span></p>
<p>Der Bezirk Lichtenberg wird immer atraktiver für Familien und die Geburtenraten in Lichtenberg steigen. Darüber sind wir sehr erfreut. Doch steigt somit auch der Anspruch und Bedarf an Kitaplätzen, Schulen und Freizeiteinrichtungen. Ein zufriedenstellendes Angebot für die Kinder und Jugendliche, wie aber auch für die Eltern, muss hierbei unabdingbar für den kinder- und familienfreundlichen Bezirk Lichtenberg sein.</p>
<p>Im Jahr 2012 werden wir uns inhaltlich mit vielen unterschiedlichen Themen befassen. Der Grundstein hierfür wird in unserer Januarsitzung am 25.01.2012 gelegt. In dieser werden wir uns mit dem Jahresarbeitsplan der Lichtenberger Jusos beschäftigen. Hierzu möchten wir schon jetzt recht herzlich einladen. Ideen, Vorschläge und Anregungen nehmen wir gerne auf.</p>
<p>Doch bevor das Jahr jetzt richtig startet, wünschen wir, dass es ein schönes und zufriedenstellendes Jahr 2012 wird. Möge es uns allen viele schöne Momente bringen und Sorgen und Kummer von uns fern halten. In diesem Sinne: Alles Gute.</p>
<p>Kevin Hönicke &#8211; stellvertretender Vorsitzender der  Jusos-Lichtenberg</p>
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		<title>Wie nennen wir unsere Krise?</title>
		<link>http://jusos-lichtenberg.de/berichte/wie-nennen-wir-unsere-krise</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 16:40:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Lothar Binding[1] zu Gast bei den Jusos Lichtenberg Am 23.11. konnten die Jusos Lichtenberg Lothar Binding, Mitglied des Deutschen Bundestages zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Thema „Europas Weg aus der Krise“ gewinnen. Etwa 30 Gäste, darunter auch viele Genossinnen und Genossen fanden den Weg in die Kiezspinne. Nach einleitenden Kurzvideos stieg Lothar Binding, der durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br class="Apple-interchange-newline" /><img class="alignleft size-medium wp-image-1296" style="border-style: initial; border-color: initial; color: #0000ee; text-decoration: underline; margin: 10px;" title="IMG_4870" src="http://jusos-lichtenberg.de/wp-content/uploads/2011/11/IMG_4870-300x225.jpg" alt="" width="270" height="203" /></p>
<h4>Lothar Binding<a title="" href="#_ftn1">[1]</a> zu Gast bei den Jusos Lichtenberg</h4>
<p>Am 23.11. konnten die Jusos Lichtenberg Lothar Binding, Mitglied des Deutschen Bundestages zu einer Diskussionsveranstaltung unter dem Thema „Europas Weg aus der Krise“ gewinnen. Etwa 30 Gäste, darunter auch viele Genossinnen und Genossen fanden den Weg in die Kiezspinne. Nach einleitenden Kurzvideos stieg Lothar Binding, der durch Abstimmungen im Plenum des Bundestages etwas später eintraf, direkt in seinen Vortrag ein. Darin erklärte er zentrale Begriffe, die im Umfeld der verschiedenen Krisen immer wieder auftauchen. Zentral war für ihn, zu erklären, dass es sich bei der aktuellen Situation mitnichten um eine Krise des Euro handelt. Verglichen mit ihrer Einführung, so Binding, steht die Währung besser da als zuvor. Vielmehr sei die aktuelle Situation geprägt durch eine Bankenkrise, eine Finanzmarktkrise sowie durch eine Staatsverschuldungskrise.<span id="more-1295"></span></p>
<p>Daran anknüpfend holte Lothar Binding etwas weiter aus und erklärte die Vergabe von Krediten sowie die Mechanismen, mit denen Kredite sowohl durch Verbriefung zu komplizierten Finanzmarktprodukten zusammengestellt, als auch, wie zugleich Kreditausfallrisiken versichert wurden und werden. Die dadurch entstehenden, sogenannten „toxischen“ Papiere fanden sich nun in den Bilanzen der Banken und führten  nach einer Weile schließlich zu einem massiven Vertrauensverlust. Dieser äußerte sich darin, dass keine der beteiligte Banken mehr willens war, einer anderen Bank auch nur für kurze Zeit Geld zu leihen, was den Markt in enorme Turbulenzen stürzte. Verstärkt wurde die Krisenwirkung durch die zunehmende Internationalisierung  des Bankensystems. Solange der eben beschriebene Handel deutschem Recht unterstand, sorgten die Abkommen BASEL I und BASEL II für eine Risikominderung. Erst dadurch, dass ausländische, nicht den BASEL-Kriterien unterliegende Banken am Handel teilnahmen, entzog sich das System dieser letzten politischen Kontrollmöglichkeit.</p>
<p>Soweit, so gut, dachten sich die vielen Zuhörer, aber was hat das Ganze nun eigentlich mit Griechenland zu tun? Viel mehr als das Schicksal von Banken brannte den Zuhörerinnen und Zuhörern die weitere Entwicklung in den europäischen Nachbarstaaten auf der Seele.</p>
<p>Die Staatsschuldenkrise, führte Lothar Binding also fort, ist ein Resultat schwindenden Vertrauens in die Kreditrückzahlungsfähigkeit von Staaten, gepaart mit einem Haushaltsgebaren, das die Neuverschuldung Jahr um Jahr in neuerliche Höhen treibt. Eine Antwort auf die Krise in einigen Eurostaaten, so die knappe Analyse, kann nur europäisch ausfallen. Die in Schwierigkeit geratenen Staaten müssen durch Finanzhilfen kurzfristig stabilisiert werden, doch längerfristig kann nur ein Systemwechsel hin zu konsolidierten Haushalten weitere Krisen abwenden. Mit der Übernahme von Risiken durch die europäische Gemeinschaft muss zugleich eine größere Kontrolle, sowie, wenn nötig, direkter Einfluss auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik der Staaten einhergehen, die auf diese europäischen Hilfen zurückgreifen.</p>
<p>Sozialdemokratische Antworten, um in Zukunft eine erneute Bankenkrise zu verhindern, liegen in der Einführung eines Trennbankensystems, der Verpflichtung von Banken, einen höheren, festen Bestandteil von verbrieften Risiken in der eigenen Bilanz zu behalten, sowie der Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Gleichzeitig gilt es, Kontrollinstrumente wie die BAFIN (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) zu befähigen, auch Finanzprodukte Deutscher Banken im Ausland zu kontrollieren. Eine Schuldenbremse, wie sie das deutsche Grundgesetz ab 2016 vorsieht, kann und sollte Vorbild für die europäischen Staaten zur Bekämpfung der Neuverschuldung sein. Nur mit diesen Instrumenten wird ein permanenter Stabilitätsmechanismus (ESM) als Nachfolge der EFSF (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität), wie er zurzeit verhandelt wird, als letztes und äußerstes Mittel Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern finden können.</p>
<p>Nach mehr als zwei Stunden ging diese sehr interessante und in Teilen kontrovers geführte Diskussion mit einem großen Dank sowie einem kleinen Geschenk an Lothar Binding – ein Buch über den Bezirk Lichtenberg – zu Ende. Wenngleich nicht jede Befürchtung über immer neue Rettungsschirme zerstreut werden konnte, gingen doch die meisten mit dem Gefühl nach Hause, endlich eine Vorstellung von den komplexen Zusammenhängen dieser Finanzkrise(n) zu haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div>Stefan Unger<br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Lothar Binding ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages und des Finanzausschusses. Von 2002 bis 2005 war er stellv. Sprecher der Arbeitsgruppe Finanzen der SPD-Bundestagsfraktion. Im Haushaltsausschuss ist er Hauptberichterstatter für den Geschäftsbereich des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.</p>
</div>
</div>
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		<title>Europas Weg aus der Schuldenkrise – Diskussion mit Lothar Binding, MdB</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 19:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Geld für Schulen, aber für die Banken? Immer mehr Milliarden nach Griechenland? Der Euro am Abgrund? Warum eigentlich?! Wir laden Sie herzlich ein zur Diskussion mit Lothar Binding, MdB, Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages am: Mittwoch, 23. November 2011 18:30 Uhr in der Kiezspinne FAS in der Schulze-Boysen-Str. 38 Die Veranstaltung wird diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Lothar Binding" src="http://spd-lichtenberg.de/wp-content/uploads/binding_lothar_teaser.jpg" alt="" width="150" height="150" />Kein Geld für Schulen, aber für die Banken? Immer mehr Milliarden nach Griechenland? Der Euro am Abgrund? Warum eigentlich?!</p>
<p>Wir laden Sie herzlich ein zur Diskussion mit Lothar Binding, MdB, Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages am:<br />
<strong>Mittwoch, 23. November 2011<br />
18:30 Uhr in der Kiezspinne FAS<br />
in der Schulze-Boysen-Str. 38</strong></p>
<p>Die Veranstaltung wird diese Fragen beantworten und die Ursachen der Staatsschuldenkrise aufklären.<br />
In der Diskussion mit Lothar Binding soll besprochen werden, welche Vorkehrungen unser Staat treffen kann, um die Folge der Krise so klein wie möglich zu halten.<br />
Sie sind auch herzlich dazu eingeladen, selbst das Wort zu ergreifen.</p>
<p>Lothar Binding ist seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages und des Finanzausschusses. Von 2002 bis 2005 war er stellv. Sprecher der Arbeitsgruppe Finanzen der SPD-Bundestagsfraktion. Im Haushaltsausschuss ist er Hauptberichterstatter für das Bundesministerium der Justiz und für das Bundesverfassungsgericht.</p>
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		<item>
		<title>Jusos gratulieren dem neuen Fraktionsvorstand der SPD Fraktion Lichtenberg</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:55:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>
		<category><![CDATA[BVV-Fraktion Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[SPD Lichtenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17.10.2011 wählte die SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg ihren neuen Vorstand. Besonders erfreulich ist, dass Erik Gührs, ein aktiver Juso, als neuer Fraktionsvorsitzender mit einem starken und eindeutigen Ergebnis gewählt wurde. Aber auch den stellvertretenen Vorsitzenden Teodora Gionova-Busch, Dirk Liebe und Stefan Unger gratulieren wir. Vor allem freuen wir uns, dass unser Juso-Vorsitzender Stefan Unger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 17.10.2011 wählte die SPD-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg ihren neuen Vorstand. Besonders erfreulich ist, dass Erik Gührs, ein aktiver Juso, als neuer Fraktionsvorsitzender mit einem starken und eindeutigen Ergebnis gewählt wurde. Aber auch den stellvertretenen Vorsitzenden Teodora Gionova-Busch, Dirk Liebe und Stefan Unger gratulieren wir. Vor allem freuen wir uns, dass unser Juso-Vorsitzender Stefan Unger nun auch Verantwortung in der Fraktion übernimmt. Damit ist der Fraktionsvorstand wie auch die Fraktion an sich mit vielen guten und aktiven Jusos besetzt. Dies zeigt erneut, dass die Jusos in Lichtenberg Verantwortung übernehmen, Impulse und Ideen in die Politik tragen und sich für die Bürgerinnen und Bürger in Lichtenberg einsetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren gratulieren wir Jutta Feige zur Wahl der Kassiererin und<br />
Peter Müller zur Wahl des Geschäftsführers.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wünschen der ganzen Fraktion in den  nächsten Jahren ein gutes Gelingen zum Wohle der Menschen in Lichtenberg. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass Lichtenberg ein kinder- und familienfreundlicher Bezirk bleibt und dass die jungen Menschen in unserem Bezirk nicht vergessen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Vorstand der Jusos-Lichtenberg</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Falken ziehen in das Haus der zwei Türen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kevin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lichtenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem freundlichen „Liebe Genossinnen und Genossen“  begrüßten die Falken ihre Gäste bei der Eröffnung ihrer Jugendfreizeiteinrichtung im „Haus der zwei Türen“. Für die Jusos war es nicht nur schön zu Gast bei Freundinnen und Freunden  beziehungsweise Genossinnen und Genossen zu sein, sondern war es zudem sehr schön, diese neue Einrichtung betrachten zu können. Bis zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem freundlichen „Liebe Genossinnen und Genossen“  begrüßten die Falken ihre Gäste bei der Eröffnung ihrer Jugendfreizeiteinrichtung im „Haus der zwei Türen“. Für die Jusos war es nicht nur schön zu Gast bei Freundinnen und Freunden  beziehungsweise Genossinnen und Genossen zu sein, sondern war es zudem sehr schön, diese neue Einrichtung betrachten zu können. Bis zu der  feierlichen Übergabe am 05.09. 2011 sind viele Monate vergangen, in welchen sich auch besonders die Jusos durch Ole Kreins und Erik Gührs in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg und im Jugendhilfeausschuss stark gemacht haben, damit die Falken im „ Haus der zwei Türen“ eine neue Heimat finden konnten. Dieser Einsatz hat sich gelohnt, dass wird deutlich, wenn man sich die Einrichtung anschaut. Das Feedback der Kinder und Jugendlichen war überwältigen und es wurde mehr als deutlich, dass die Einrichtung in der Gensinger Straße 56A genau am richtigen Ort eröffnet wurde.</p>
<p><span id="more-1272"></span></p>
<p>Bei der Eröffnungsfeier wurde deutlich, dass dies ein Haus der Begegnung und des Austausches sein wird. Die Zusammenarbeit zwischen Träger und Gästen, aber auch Anwohner im Kiez wird dabei eine zentrale Rolle inne haben.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr für die Falken und die Humanisten, welche nun Tür an Tür im Haus der zwei Türen wohnen und arbeiten. Aber besonders begrüßen wir es, dass es nun auch an diesem Standort zu einer guten Zusammenarbeit zwischen Trägern und Anwohner kommen wird. Es wurde ein wirklich schöner Ort für Kinder und Jugendliche geschaffen, für welchen wir uns auch in<br />
den nächsten Jahren weiter einsetzen werden“</p>
<p>Kevin Hönicke – stellvertretender Juso-Vorsitzender</p>
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		<title>Wieso es wichtig ist Berlin zu verstehen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 19:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD wirbt in Berlin mit dem Slogan „Berlin verstehen“. Aber woran zeigt sich, dass die SPD Berlin versteht und wieso ist es wichtig? Eine Möglichkeit, dies zu beantworten ergibt sich, wenn man sich die anderen Parteien in Berlin anschaut. Die CDU wirbt mit einer unsicheren Stadt und verbreitet Angst und Schrecken. Doch leben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD wirbt in Berlin mit dem Slogan „Berlin verstehen“. Aber woran zeigt sich, dass die SPD Berlin versteht und wieso ist es wichtig? Eine Möglichkeit, dies zu beantworten ergibt sich, wenn man sich die anderen Parteien in Berlin anschaut.</p>
<p>Die CDU wirbt mit einer unsicheren Stadt und verbreitet Angst und Schrecken. Doch leben wir hier in Angst?Nein. Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner sich sicher in unserer Stadt fühlen. Wichtiger als die Bahnhöfe mit Videokameras zuzupflastern ist, sie behindertengerecht auszurüsten, mit genügend Sitzmöglichkeiten und Mülleimern zu bestücken und effektive Informationssysteme auf allen Bahnhöfen einzuführen . Die Grünen werben damit, dass wir weniger hohe Mieten in Berlin brauchen. Richtig ist dies schon, doch zeigen sie nicht auf, wie die Mieten beispielsweise in Friedrichshain oder Prenzlauer Berg wieder gesenkt werden können. Die SPD setzt hierbei klar auf den Bau von eigenen Wohnungen zur Kostenkontrolle und auf das Nutzen von Flächen aus dem Liegenschaftsfond. Und was machen die Grünen hier in Berlin? Sie schimpfen auf Touristen, obwohl Berlin von Ihnen lebt und sich hier seit Jahren ein enormer Wirtschaftszweig für Berlin entwickelt. Daran zeigt sich deutlich, dass die Grünen Berlin nicht verstanden haben und dem Zeitgeist von Berlin hinterherlaufen.</p>
<p>Die FDP ist mittlerweile so verzweifelt, dass sie ihre eigene Unfähigkeit auf das Ordnungsamt projizieren, weil dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeblich lieber Knöllchen schreiben, als sich um Schmierereien und Hundekot zu kümmern. Die FDP hat nichts verstanden. Das Ordnungsamt tut sehr viel für das Wohl der Berlinerinnen und Berliner und ist mehr als ausgelastet. Es gilt hier vielmehr eine Förderung und bessere Nutzung der Verwaltung zu finden.</p>
<p>Die Linke bleibt bei ihren Vorstellungen weit hinter dem Erreichten von Berlin zurück. So will die SPD gerade in Lichtenberg den Bürgerinnen und Bürgern mehr Verantwortung beim Bürgerhaushalt geben. Die SPD weiß, dass die Bewohner mehr Kompetenz hat, als die Linke es ihnen zu sprechen möchte. Zudem verschläft die Linke positive Entwicklungen in unserer Stadt. Aufgrund von schlechter Planung fehlt es in Bezirken wie Lichtenberg konkret an Kitaplätzen. Wir haben verstanden und ein Kita-Konzept aufgelegt. Mit konkreten Forderungen und konkreten Zielen.</p>
<p>Wir haben verstanden. Wir schaffen mehr Kitaplätze und sorgen für bessere Entlohnung von Erzieherinnen und Erziehern. Wir verstehen, dass der öffentliche Nahverkehr in Berlin sehr wichtig ist und es diesen auszubauen und zu verbessern gilt. Auch das Radwegnetz muss weiter konsequent verbessert werden, wir dürfen uns hier nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen. Doch vor allem ist die Wirtschaft in Berlin wichtig, denn eine gute Wirtschaft schafft gute Arbeitsplätze und lässt Investitionen in Bildung und soziale Bereiche zu. Das hat die SPD verstanden und daran arbeitet Klaus Wowereit seit 10 Jahren gut und konsequent.</p>
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		<title>Immer Ärger mit der Kita – Betreuungsschlüssel wird jetzt endlich auch im Eigenbetrieb umgesetzt</title>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 15:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Januar 2011 gilt laut Kitaförderungsgesetz ein neuer Betreuungsschlüssel, der von den freien Trägern in Lichtenberg umgesetzt wird. Lediglich der Kitaeigenbetrieb NordOst, der sich in Bezirkshand befindet, hat es nicht für notwendig erachtet, diese gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und missachtet damit den Willen vieler Eltern, die Qualität und die Betreuung in den Kitas weiter zu verbessern.Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Kita" src="http://ole-kreins.de/files/2011/05/Kitabild-spd.jpg" alt="" width="260" height="146" />Seit Januar 2011 gilt laut Kitaförderungsgesetz ein neuer Betreuungsschlüssel, der von den freien Trägern in Lichtenberg umgesetzt wird. Lediglich der Kitaeigenbetrieb NordOst, der sich in Bezirkshand befindet, hat es  nicht für notwendig erachtet, diese gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und missachtet damit den Willen vieler Eltern, die Qualität und die Betreuung in den Kitas weiter zu verbessern.Auf Druck durch die Unterschriftenaktion der SPD und der Jusos-Lichtenberg ist die Bezirksbürgermeisterin jedoch Mitte Mai eingeknickt und hat in ihrer Funktion als Vorsitzende des Verwaltungsrates den seit Januar 2011 geltenden Betreuungsschlüssel auch im Eigenbetrieb durchgesetzt. <span id="more-1238"></span>An der Kitaplatzsituation ändert dieses Handeln jedoch noch nichts. Über Jahre hinweg war die Veränderung des Betreuungsschlüssels bekannt, genauso wie die Probleme, die damit einhergehen. Die ausufernde Verwaltung sowie die  Altersstruktur der Angestellten im Eigenbetrieb sind nicht erst seit gestern ein Problem. Eine langfristige Planung  hätte hier Abhilfe schaffen und zu wesentlichen Verbesserungen führen können. Dies wurde schlicht und einfach versäumt. Inzwischen hat der Fachkräftemangel auch im Bereich der Erzieherinnen und Erzieher Einzug gehalten. Damit wird es dem Eigenbetrieb schwer fallen, auf kurze Sicht qualifiziertes Personal zu gewinnen. Die Konsequenz könnte einfach und erschreckend zugleich sein: um den Betreuungsschlüssel umzusetzen, muss das Verhältnis zwischen Kindern und Erziehern verändert werden, durch zusätzliche Einstellungen oder aber die Verringerung von Kitaplätzen. Letzteres können wir aber nicht wollen. Wenn aber nicht genügend ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen, wird dies real zur Verringerung von Kitaplätzen in unserem Bezirk führen. Damit torpediert die LINKE im Bezirk die Beschlüsse des Senats, in dem sie selbst sitzt. Einige könnten argumentieren, dass man in einer solchen Situation den Betreuungsschlüssel im Eigenbetrieb besser nicht hätte umsetzen sollen. Diese Option kann und darf es nicht geben. Der bezirkseigene Träger muss mit gutem Beispiel vorangehen, vor allem bei der Qualität der Betreuung. Diese kann nur durch kleinere Gruppen und bessere Förderung erreicht werden. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Sozialdiakonischen Jugendarbeit Lichtenberg e.V. stellt dazu fest: „In den Kitas werden Kinder nicht einfach nur bespaßt und betreut. Wir erfüllen einen umfangreichen Bildungsauftrag, für den kleine Gruppen und gut ausgebildete Erzieherinnen unabdingbar sind.“ Was wir jetzt brauchen sind Werbekampagnen und Beschäftigungsstrategien, um  Erzieherinnen und Erzieher für Lichtenberg zu begeistern. Ein großes Potential könnte auch bei verwandten pädagogischen Berufsgruppen liegen. Viele wissen gar nicht, dass auch ein Lehramtsstudium zur Erzieherin oder zum Erzieher befähigt und sich damit die Wartezeit auf ein Referendariat gut überbrücken lässt. Die letzten drei Jahre der Kita sind für die Eltern bereits kostenfrei, doch benötigen wir auch die notwendigen Kapazitäten. Wartelisten von weit über 300 Anfragen sind keine Seltenheit, auch bei uns in Lichtenberg. Zweifelsohne fordern solche Reformen das Land Berlin auch finanziell heraus. Eine verantwortungsvolle Stadtpolitik darf dabei jedoch die Interessen unserer Jüngsten nicht vergessen.</p>
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