Fassungslos über das Fehlverhalten der GSW im Weitlingkiez
Sonntag, 06. Mai 2012Über das Verhalten der Wohnungsgesellschaft GSW bzgl. der Modernisierungsvorhaben in den Straßen Metastraße 1- 30, Friedastraße 9 -15,
Irenenstraße 8-13 sowie Margaretenstraße 16-17 kann man nur schockiert sein. Die neusten Berechnungen der Mietsteigerungen haben zur Folge, dass Mieterinnen und Mieter laut eigener Angaben mit “einer Steigerung der Miete von bis zu 130 % rechnen” müssen. So gehen die neuen Berechnungen aus einem Schreiben der GSW an die Mieterinnen und Mieter davon aus, dass es zu einer Steigerung der Miete von 4,48 €/m2 kommen kann. In den genannten Wohnungen leben vor allem Geringverdiener und Arbeitssuchende, für welche die neuen Mieten nicht zu zahlen wären, da diese zu einer Verdoppelung der Miete führen würden. Des Weiteren möchte die GSW mit Anbauten von Balkonen erreichen, dass die Wohnfläche der Wohnugen erhöht wird, was selbstverständlich auch zu einer Erhöhung der Nebenkosten/Betriebskosten führt. Dies ist wiederum besonders für TransfergeldbezieherInnen von Nachteil.
Des Weiteren ist die GSW nicht bereit mit dem Bezirksamt zu kooperieren und versucht durch Hausbesuche der Mieterinnen und Mieter, die Bemühungen des Bezirksamtes zu umgehen und die Bewohner zu einer Unterschrift der Modernisierungspläne zu “zwingen”, sodass diese keine Chance mehr haben sich zu weigern.
