Uckermark-Radtour

An einem der heißesten Sommerwochenenden des Jahres fand nun schon zum Vierten Mal die Energiepolitische Radtour in die Uckermark der Lichtenberger SPD statt.

Auch dieses Jahr ging es dabei wieder darum sich Wissen über Erneuerbare Energien, insbesondere über Photovoltaik- und Solarthermie, anzueignen oder auch aufzufrischen und in der Praxis die Funktionsweise der Anlagen kennen zu lernen.

In aller Frühe trafen sich also vorwiegend Jusos am S- Bahnhof Lichtenberg um von dort mit der Bahn in die „Perle der Uckermark“ – Templin- zu fahren. Dort angekommen wurden die müden Geister erst einmal mit einer Runde Kaffee und einem großen Frühstück beim Bäcker am Marktplatz geweckt um dann frisch gestärkt auf die rund 25 km lange Fahrt nach Hohenwalde zu gehen.

Erster Anlaufpunkt auf der Tour war Ahrensdorf, ein kleiner Ort zwischen Templin und Milmersdorf. An einem der dortigen Häuser erklärte Fritz Wolff (Bezirksverordneter) die Funktionsweise und die Leistung einer Photovoltaikanlage in der gezeigten Größe.

Weiter ging es dann nach Milmersdorf zum geplanten Mittagessen in einer der dortigen Gaststätten. Auf Grund der hohen Temperaturen an diesem Wochenende beschlossen die Teilnehmer die zweite Station der Tour (eine weitere Photovoltaikanlage auf einem Bauernhof mit teilweise ökologischem Landbau) auszulassen und direkt weiter nach Hohenwalde zu fahren. Ein kleiner Zwischenstopp allerdings lohnte sich, denn in Götschendorf wird das Schloss von russisch- othodoxen Mönchen wieder hergerichtet und die Jusos ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, das Schloss noch einmal wenigstens von außen zu betrachten.

In Hohenwalde, die dritte und letzte Station der Radtour, erwartete die müden Radler eine kalte Dusche, Erdbeertorte, Kaffee und eine Solarthermieanlage, deren Funktionsweise ebenfalls noch erklärt wurde. Nach einem heiß umkämpften Fußballspiel und einer langen Kaffeepause fuhren die Jusos an den Großen Krienertsee um sich abzukühlen und den lauschigen Abend einklingen zu lassen. Dieser stand für die Jusos zur freien Verfügung und wurde, nach dem Genuß eines Spanferkels und verschiedenen Salaten, genutzt um das „kleine Finale“ der Fußball WM zwischen Uruguay und Deutschland zu schauen oder einfach nur gemütlich unter Mückenschwärmen zusammenzusitzen. Krönung des Abend war dann eine ungeplante Nachtwanderung zum See und durch den Wald.

Der Sonntag stand unter dem Motto: Entspannung. Nach einem späten Frühstück unter dem Apfelbaum gingen wir noch einmal schwimmen und genossen einfach nur den warmen Tag- am Nachmittag sollte schließlich wieder die 20 km lange Strecke zurück nach Templin mit dem Fahrrad bewältigt werden.

Das Wochenende der Energiepolitischen Radtour war ein gelungener Ansatz um sich weiterreichendes Wissen über Erneuerbare Energien anzueignen, aber auch um die Gruppendynamik unter den Jusos zu stärken und einfach mal nicht nur Politik zu machen, sondern auch einmal gemütlich zusammenzusitzen.

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