„Institutionelle Diskriminierung – Stand der Diskussion und Lösungsansätze“

Nicht erst seit den Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) steht das Thema „Institutionelle Diskriminierung“ im Fokus von Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung. Die Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss und Berliner Bundestagsabgeordnete, Eva Högl, sprach von „routinisierten, teilweise rassistisch geprägten Verdachts- und Vorurteilsstrukturen“. Die SPD nimmt sich des Themas „Institutionelle Diskriminierung“ an und versucht Engagierte in und außerhalb von Institutionen wie der Polizei, Feuerwehr und Verwaltungen an einen Tisch zu bekommen. Die Veranstaltung soll die Möglichkeit eines offenen Austauschs zum Thema bieten und Lösungsansätze erarbeiten. Die hieraus gewonnen Erkenntnisse und Praxisvorschläge fließen in einen Leitantrag zum Landesparteitag der Berliner SPD ein und sind nach Beschluss Grundlage des SPD-Handelns.

Begrüßung Susanne Kitschun, MdA und Sprecherin der AG Strategien gegen rechts Es diskutieren mit den Gästen im Fish-Bowl-Format:

  • Magarete Koppers, Vizepräsidentin der Berliner Polizei
  • Eva Högl, MdB und stv. Fraktionsvorsitzende, Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss
  • Eren Ünsal, Leiterin der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) des Landes Berlin
  • Roy Adomako, Rechtsanwalt

Resumée Aziz Bozkurt, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt

Die Moderation wird Mirjam Blumenthal (Falken Neukölln) übernehmen.

Die Veranstaltung findet statt am:

Dienstag, dem 18. Februar 2014, von 19.00 – 21.00 Uhr, im Kurt-Schumacher-Haus der Berliner SPD, Erika-Heß-Saal, Müllerstr. 163, 13353 Berlin.

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