Erik Gührs ist Bundestagskandidat der SPD Lichtenberg

Berlin, 23.02.2013 – Am heutigen Samstag bestimmte die Wahlkreiskonferenz der SPD den Bundestagskandidaten für Wahlkreis Berlin-Lichtenberg. Als einziger Bewerber trat Erik Gührs an, der zuvor schon bei der offenen Mitgliederbefragung eine breite Mehrheit von sich überzeugen konnte. Er erhielt 93,3% der Stimmen. Damit bestätigten die Delegierten das Ergebnis der Mitgliederbefragung, die Anfang Februar stattgefunden hatte.

„Ich freue mich sehr über dieses ausgezeichnete Ergebnis. Die deutliche Unterstützung der Lichtenberger Genossinnen und Genossen ist für mich Verpflichtung und Ansporn zugleich, im nun beginnenden Wahlkampf alle Kräfte zu mobilisieren“ so der SPD- Bundestagskandidat. Erik Gührs will mit den Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bezahlbare Mieten in den Wahlkampf ziehen.

Erik Gührs ist von Beruf Physiker und setzt sich konzentriert für die Bereiche Sozial- und Familienpolitik ein. In den vergangenen Jahren hat er sich bereits stark in der Lichtenberger Kommunalpolitik engagiert und ist Fraktionsvorsitzender der SPD in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung. Mit der in der maßgeblich durch ihn vorangetriebenen Sicherung der Jugendclubs in Lichtenberg hat er gezeigt, dass er anstehende Aufgaben erfolgreich lösen kann.

2 Gedanken zu „Erik Gührs ist Bundestagskandidat der SPD Lichtenberg“

  1. Hallo ihr hoffentlich noch „links“denkenden und handelnden Sozialdemokraten:-)
    Gerade gefunden und gruselig von euren neuen Direktkandidaten:-( Wenn er seine Aufgabe nur darin sieht, „die Linke“ aus dem Parlament zu schlagen, anstatt im Sinne eines (sozialdemokratischen) Systemwandels(?) zu handeln, dann ein Hoch auf den Neoliberalismus, aber dann bitte konsequent ein Bündnis mit der FDP
    anstreben. Ich hoffe, er hat das nicht so gemeint, oder doch?

    lesenswert aus: http://www.nachdenkseiten.de von heute:

    „Hier bin ich doch etwas sprachlos über das was in den Köpfen mancher Sozialdemokraten umgeht. Haben wir in Deutschland keine anderen Sorgen, als dass die Linke im Bundestag vertreten ist? Der gute Herr Gührs sollte doch lieber sein ganzes Engagement darauf verwenden die neoliberale, halb Europa ins Elend stürzende Politik, der Merkel-Regierung zu bekämpfen. Aber für den Genossen Gührs scheint die Linke der politische Hauptgegner zu sein und es ist zu befürchten, dass er damit in der SPD nicht alleine ist.
    Nach allen gängigen Prognosen reicht es für rot-grün sowieso nicht, es sei denn die FDP fliegt aus dem Bundestag. Und man darf davon ausgehen, das dies bis zur Bundestagswahl so bleiben wird, da das größte Problem der SPD immer noch Steinbrück heißt. Was wäre also gewonnen wenn die Linke aus dem Bundestag fliegen würde? Das einzige politische Korrektiv gegen den neoliberalen Mainstream wäre verschwunden.
    Der Vergleich ist sicher weit hergeholt aber man fühlt sich doch etwas an die Situation vor 1933 erinnert, als sich Sozialdemokraten und Kommunisten lieber bis auf das Messer bekämpften als gemeinsam gegen die Nazis vorzugehen.
    Ich werde Herren Gührs jedenfalls bitten mir am Wahlabend ein Foto seines dummen dreinblickenden Gesichtes zu schicken wenn es nicht für rot-grün reicht, sondern es zu einer schwarz-grünen Koalition kommt.“

  2. Sehr geehrter Herr Ehlers,

    erst einmal vielen Dank für den ausführlichen Kommentar auf unseren Artikel.
    Als weiteren kann ich ihnen nur empfehlen unter http://www.erik-guehrs.de nachzuschauen und Herrn Gührs direkt zu kontaktieren.

    Persönlich möchte ich dazu sagen, dass es in dem Artikel bewusst um die Linke und das Duell im Bezirk geht. Das ein Verlust des Direktmandates der Linken im Bezirk zur Folge haben wird, dass die Linke im Bund geschwächt und sogar verhindert wird , kann nicht bestritten werden. Vor allem, wenn die Linke nicht die 5 Prozent Hürde schafft. Somit ist die Kandidatur von Herrn Gührs automatisch ein Angriff auf die Linke und ein Angriff auf ihr Dasein im Parlament. Unser Ziel ist aber nicht die Linke zu verdrängen, sondern Politik für die Menschen zu machen und unser Land ordentlich voran zu bringen. Das hat die Linke in den letzten Jahren deutlich verschlafen und das wollen wir ändern.

    Meiner Meinung nach ist die einzig linke, verantwortlich handelnde Partei die SPD. Im Bund zeigt die Linke nur eine Kontrapolitik und zeichnet sich durch unrealistische Forderung aus. Links ist nicht gleich unrealistisch, aber links sollte die Bürgerinnen und Bürger im Blick haben. Man kann einen Mindeslohn von 12 € fordern, aber politisch verändert bekommt man damit nichts. Daher ist linke Politik auch das Bohren der dicken Bretter. Hier hat die SPD immer wieder für die Menschen gearbeitet und dies wollen wir auch in Zukunft machen. Unser Ziel ist Rot-Grün. Aber recht gebe ich Ihnen, dass Schwarz-Geld der politische Gegner im Bund ist und diese Regierung weg muss. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dazu gehört es stärkste Partei in Lichtenberg bei der Bundestagswahl zu sein. Das ist unser Ziel. Für ein rotes Lichtenberg, aber für ein neues rot in Lichtenberg und im Bund.

    Beste Grüße
    Kevin – Vorsitzender der Jusos Lichtenberg

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