Aufruf zu Kundgebungen am 11. Februar in Hohenschönhausen

Das Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz ruft erneut dazu auf, am Mittwoch den 11. Februar 2015 ab 18 Uhr Solidarität mit den neuen Nachbar_innen in der Notunterkunft für Flüchtlinge in der Klützerstraße zu zeigen.

Zum fünften Mal in diesem Jahr wird über die der Facebookseite „Kein Asylanten- Containerdorf in Falkenberg“ zu einem rassistischen Aufmarsch mobilisiert. Organsiert werden diese Aufmärsche von bekannten extrem rechten Aktivist/innen und Vertreter/innen der extrem rechten Parteien Die Rechte sowie der NPD.
Das Recht auf Asyl ist im deutschen Grundgesetz verankert und beinhaltet den Schutz der Person und die Bereitstellung von Mittel zur Existenzsicherung, wie zum Beispiel eine Unterkunft.
Unser Ziel ist es nicht, die Debatte über die Unterbringung von Flüchtlingen durch Demonstrationen zu ersetzen. Wir wollen jedoch deutlich machen, dass Rassismus und Ausgrenzung in Hohenschönhausen und anderswo keinen Platz hat.

Darum ruft das Lichtenberger Bündnis auf, sich an den Kundgebungen an den beiden Kundgebungen zu beteiligen: gegen rassistische Parolen und für die Solidarität mit Flüchtlingen. Ganz nach dem Motto der Kampagne Bunter Wind für Lichtenberg: „Bunt und Vielfältig gegen Neonazis und Rassisten!“

Für einen bunten und vielfältigen Protest: Bringt Transparente, Plakate, Lampions, Trillerpfeifen, Taschenlampen und Tröten mit.

Kommt alle zu den Kundgebungen in Hohenschönhausen: 

18:00 Uhr – Egon-Erwin-Kisch-Str. (Vor dem Bürgeramt, Nähe S-Bhf. Hohenschönhausen)
18:00 Uhr – Falkenberger Chaussee / Vincent-van-Gogh-Straße

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